17Mrz

Rasante Verbreitung von WordPress: Neuer Star unter den CMS

Vor zehn Jahren als Software für Blogger gestartet, ist WordPress längst zu einem professionellen Content-Management-System (CMS) geworden. Die rapide Verbreitung der Open-Source-Software hat WordPress zum anerkannten Marktführer gemacht: 66 Prozent Marktanteil unter den CMS hatte die Software im letzten Jahr. Entsprechend setzen auch große Unternehmen für ihre Websites selbstverständlich auf WordPress.

WordPress Webseite zum Download von WordPress

WordPress-Webseite

Die New York Times nutzt es, Coca Cola, Sony, Nokia und SAP: Hinter 77 Millionen Websites weltweit steht WordPress, und die Verbreitung nimmt weiter zu. Im letzten Jahr wurden rund 25 Prozent aller neuen Websites mit der Software gemacht. Zum 10-jährigen Jubiläum 2013 gab es 66 Millionen Installationen der Software weltweit.

Immer mehr Unternehmen, die bisher auf andere Content-Management-Systeme gesetzt haben, wechseln zu WordPress – der Marktanteil der Software wächst stetig. Das Tool CMS-Crawler analysiert, welche CMS hinter Websites stehen: Von weltweit rund 9,6 Millionen untersuchten Seiten nutzen über 4,6 Millionen WordPress – das sind 44 Prozent. In seinem Twitter-Account reportet der Dienst, welche Wechsel von einem zu einem anderen CMS er registriert. Auch hier zeichnet sich ein deutliches Bild: In einem Zeitraum von drei Stunden wechselten 42 Prozent der Seitenbetreiber von einem anderen System zu WordPress. Google-Statistiken zeigen außerdem das wachsende Interesse an der Software. Von 2005 bis 2013 haben sich die Suchanfragen nach „WordPress“ mehr als verzehnfacht, für Drupal und Typo3 dagegen, die ohnehin schon nur einen Bruchteil des Marktanteils von WordPress haben, verzeichnet Google stark sinkende Anfragen.

Wachstum - Copyright Google 2014

Google-Anfragen zu WordPress, Drupal und Typo3 im Vergleich – Copyright Google 2014

 

Die erste Wahl für Entscheider und Entwickler

Ihr Ursprung als Tool für Blogger ist immer noch ein spürbarer Vorteil der Software: Zur Verbreitung von WordPress hat sein Fokus auf Benutzerfreundlichkeit, Ästhetik und Webstandards entscheidend beigetragen. Anwender im Unternehmen kommen gut mit der Software zurecht, Entwickler haben fast unbegrenzte Möglichkeiten, WordPress-Seiten individuell nach Kundenanforderungen zu gestalten. Dabei helfen neben den Expertenkenntnissen der Webentwickler rund 2.000 kostenlose Themes und über 25.000 Plug-ins. Zu Recht nennt sich WordPress selbst das „erfolgreichste Publishing-System der Welt“.

Verbreitung von WordPress: Kein Ende in Sicht

Mehr als 409 Millionen Menschen sehen über 13,1 Milliarden WordPress-Seiten jeden Monat, 100.000 neue Seiten gehen täglich online – Internetauftritte von Unternehmen sind ein stark wachsender Teil davon. Gute Aussichten also für ein mächtiges Tool, das längst den Blogger-Schuhen entwachsen ist.

Foto: Gil C / Shutterstock.com

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About Patrick Belowski

Patrick Belowski unterstützt etablierte Unternehmen, Agenturen und Start-ups bei der Ausarbeitung und Umsetzung von Webseiten. Schwerpunkte: CMS, webEdition, WordPress, PHP-Entwicklung und SEO.

2 comments

  1. Sorry, aber WP ist nicht das Maß aller Dinge oder sowas… sicher kein schlechtes CMS, aber da draußen gibt es jede Menge anderer CMS die besser programmiert sind und weniger sicherheitsanfällig. Allein schon die Verbreitung bricht WP früher oder später das Genick wenn Du mich fragst… Jeder Möchtegernhacker kann eine WP-Seite knacken, weil es sich so sehr lohnt WP anzugreifen und WP nicht sonderlich gut geschrieben ist. Find eich eine Lücke in WP kann ich damit hunderttausende Webserver angreifen und Daten klauen oder so schlimmeres… bei weniger verbreiteten CMS ist das nicht so.

    Das wäre bei einem anderen CMS mit ähnlicher Verbreitung vermutlich nicht großartig anders, aber Drupal, Typo3 oder ähnliche Systeme sind meist programmiertechnisch sauberer aufgebaut und eben nicht nur eine aufgebohrte Blogsoftware, die durch das Anstückeln leider eben überall Löcher bekommen hat, sondern CMSs, die von Anfang an dafür gebaut wurden, auch große Webprojekte umsetzen zu können.

    Ich empfehle daher ruhig auch mal einen Blick auf andere CMS zu werfen… Concrete5, Drupal, Joomla oder viele weiter Spezial-CMS sind auf alle Fälle einen Blick Wert. (Typo3 ist leider ein ziemlicher Brummer… kann sehr sehr viel, aber ist auch sehr schwer zu erlernen)
    Nichts gegen WP, aber ein Loblied in der Art darauf zu singen ist einfach nicht sehr sinnvoll.

    PS: Die Benachrichtigungs-Checkboxes sind bei mir im FF für Kommentare übrigens nicht zu sehen…

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